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Workshop – KinderTreppenDesign

Kinderleicht –
The smart Revolution – bei little ART  im Münchner Künstlerhaus.
Im little ART Workshop konstruieren Kinder Treppen und werden Teil der Munich Creative Business Week (MCBW) 2017.

Eine Treppe aus Schuhschachteln und dann? Einfach ankommen. Am besten ganz oben. Aus dieser pfiffigen Idee eines 6jährigen entstand das neue little ART-Projekt im Rahmen der MCBW 2017. Unter dem Motto „Design connects – The smart Revolution“ laden die Leiterin von little ART Elena Janker und der fränkische Treppenbauer spitzbart treppen® Kinder zu einem Designworkshop ins Münchner Künstlerhaus ein. Warum? Weil die Kreativität der Kinder die Welt verbindet – und dabei das Herz der Erwachsenen erreicht.

Termin: 4. März 2017 von 15 bis 18 Uhr
Anmeldung unter: info@spitzbart.de

 

Kreativität entsteht im Machen – und im Miteinander

Ob es einen Plan gibt für die Kinder? „Nein“, schmunzelt Elena Janker, Initiatorin und weltweite Botschafterin  der gemeinnützigen Organisation little ART. „Wir stellen den Kindern verschiedene, ausschließlich gebrauchte, Materialien für Ihre Designs zu Verfügung. Wie die Treppen dann gebaut werden, das entscheiden die Kinder selbst“. Zur Wahl stehen für die Designs der begehbaren Treppenkonstruktionen Schuhschachteln, Obstkisten, Bücher oder stabile Kästen. Für die Gestaltung von Minitreppen dürfen die kleinen Künstler ihr Geschick mit  Streichhölzern, Korken oder kleinen Kartons unter Beweis stellen. Bereits während dies Design-Prozesses spiegelt sich für Elena Janker das Motto der MCBW wunderbar wider: „Die Kinder sind in ihrem Schaffen miteinander verbunden. Ganz analog übrigens. Und sie schaffen mit einer Treppe ein Werkstück, welches eine hohe Symbolkraft hat: die Verbindung. Das Motto „Design connects“ wird in unserem Workshop durch die Kreativität der Kinder ganz eigen interpretiert“, so Janker. Und zu klaren Botschaft transformiert.

„Oben ist immer die Fantasie“

Genau das ist es, was die studierte Germanistin und Kunstpädagogin so an der Arbeit mit Kindern fasziniert: Sie schaffen aussagekräftige Kunstwerke. In Form von Bildern und Objekten entstehen unmissverständliche Botschaften, die sich schnell und ganz automatisch verbreiten. Über Kulturen und Grenzen hinweg verbinden sich Emotionen, die jeder kennt. Diese berühren durch eine Kunst, die jeder versteht. Ob das mit einem funktionalen Eirichtungsgegenstand wie einer Treppe gelingt? „Auf jeden Fall“, so Janker, „ die Kinder sehen in der Treppe zunächst nur das Oben, das Ziel, wie ein Schlauch der ins Universum führt, die Zukunft. Und oben, da ist auch immer die Fantasie“.

Eine Treppe also als Visualisierung einer Vision. Ein ganz eigener Raum, den die Kinder für sich erträumen und in ihrem Projekt auch erschaffen können. Und zwar mit allem, was zum Schaffensprozess dazugehört. „Wir lassen die Kinder die begehbaren Treppen natürlich auch testen“, erklärt Janker. So erfahren sie am eigenen Leib, ob die Statik stimmt und ihre Konstruktion stabil genug ist. Das eigene praktische Erfahren prägt die Kinder, lässt sie begreifen und verstehen – fürs Leben.

„Kunst war mein Spielen“

Wie sehr kreative Erfahrungen einen Menschen prägen, weiß Elena Janker am besten. „Schon als kleines Kind habe ich immer nur gemalt. Malen, das war mein Spielen“, erinnert sich Elena Janker .Gemeinsam mit Kindern aus der Nachbarschaft habe sie im Garten ihrer Großeltern andere Welten erschaffen und die Erwachsenen eingeladen die Werke zu betrachten. Erst nach ihrem Studium und durch die Geburt ihres Sohnes hat sie diese wahre Kreativität für sich wieder entdeckt und ihre eigentliche Berufung erkannt: „Seitdem gehöre ich der Kunst und den Kindern“.

Wie sie als Liebhaberin der Kunst auf die Treppe gekommen ist? spitzbart treppen® haben little ART  im Münchner Künstlerhaus eine Treppe zur kleinen Galerie im Raum gespendet. Magisch angezogen von der schwungvollen, weißen Treppe wollen alle Kinder die Raumskulptur aus Stahl erobern. „Das ist faszinierend, denn wenn die Kinder die alte Steintreppe zu unserem Utopia Space im 2. Stock hinaufgehen, dann strengt sie das total an, fast wie ein Pilgerweg“. Und die spitzbart-Treppe? Die schaffe sofort ein Gefühl für den Raum und für die Leichtigkeit des Moments:  „Hier kann Kreativität entstehen. Hier können sich Menschen und ihre Visionen verbinden“. Sabine Saldaña Bravo

Über little ART:

little ART ist eine gemeinnützige Organisation zur Förderung der Kreativität von Kindern und Jugendlichen mit Sitz im Münchner Künstlerhaus. Hier werden täglich Workshops und Ausstellungen angeboten. Darüber hinaus konzipiert und realisiert little ART Projekte in München und auf der ganzen Welt. Alle Kinder dieser Welt haben etwas gemeinsam: Sie möchten die Welt erkunden, erobern und erleben. little ART unterstützt sie dabei, fördert ihren Entdeckungs- und Tatendrang und ermuntert sie, die Welt mit offenen Augen zu sehen und mit allen Sinnen zu erleben.
Mehr über little ART.

Über spitzbart treppen ® artforum:

Forum für Treppen und Gegenwartskunst: Seit 2008 zeigt das spitzbart treppen® artforum Gegenwartskunst und neueste Designentwicklungen im Treppenbau und Interieur Design.  Im Fokus des künstlerischen Schaffens stehen Interpretationen der Treppe als Kunst sowie das Material Stahl in seiner Symbolkraft.

Die Vision: Durch die Symbiose aus Kunst und Treppe, aus Kunst und Alltag nähert sich die Architektur wieder ihrem Ursprung – der Baukunst. In einem kreativen Schaffensprozess reifen Gedanken und Ideen zu Formen. Hierfür werden Materialien verändert. Zudem werden von den Schaffenden ihre stets eigenen Realitäten, Überzeugungen oder gar Weltanschauungen in ein individuelles Werk übertragen – als Spiegel der Gegenwart.
Mehr über das spitzbart treppen® artforum.

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von

Margit

Mit meiner Liebe zur Kunst bin ich einfach konsequent den Weg vom Design eine Stufe weiter gegangen. Was Kunst für mich bedeutet? Freiheit, freier Ausdruck. Genau das prägt die mutigen Designs und den Auftritt von spitzbart treppen und meinen Verantwortungsbereich: das Marketing. Hier habe ich den besten Überblick: Über die Vielfalt der Treppen-Genres, den individuellen Mix der Materialien und immer wieder Stahl. Ursprünglich. Ein haptisches Erlebnis. Und ein optisches. Für mich sind unsere Treppen Kunst. Und damit meine Passion. Kunst und Treppe: das bin ich. Und das spitzbart-Artforum. Hier interpretieren Künstler frei das Wesen der Treppe, das Interior, das Maß unserer Dinge. Für all das lebe ich. Und für meine Familie. Die Spitzbarts eben, mit allen Ups and Downs. Wie schön!

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