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Stahlglatt – die unterseitige
Verkleidung von Wangentreppen

Aus jedem Blickwinkel erscheint die Treppe wie eine perfekte Einheit. Nahezu unsichtbar sind die Stufen mit den aufsteigenden, gebogenen Wangen verbunden.

Um diesen hohen ästhetischen Anspruch an das Gesamtkonstrukt Treppe zu realisieren, setzt der Treppenbauer spitzbart-treppen® auf eine glattflächige Untersichtsverkleidung aus Stahl. Dadurch verleiht er seinen in Oberasbach bei Nürnberg gefertigten Designtreppen eine stolze Eleganz und einen unverwechselbaren Charakter.

 

Wie ein Traum in Weiß wirkt die 2015 neu gebaute Treppe in der Kirche St. Jakobs bei Nürnberg. Um die flächige Optik dieser monumentalen Wangentreppe zu realisieren,  musste das glattflächige Stahlblech unter den Stufen dreidimensional verzogen werden. Hinter einer einfach erscheinenden  Reduktion auf das Wesentliche steckt eine höchst anspruchsvolle technische Lösung und, so der Architekt  des Projekts, Roland Nörpel, „eine wahre handwerkliche Meisterleistung und Ausdruck hoher Qualität:  „Man sieht der Treppe ihre Komplexität nicht an. Die bestand darin, eine einfache Fläche ohne Unregelmäßigkeiten zu realisieren“. Erzielt wurde hierdurch eine homogene, harmonische  Optik, die das funktionale Bauwerk Treppe an diesem sakralen Ort zu einem Stilelement macht.

 

Diese Einzigartigkeit spiegelt auch eine Treppe wider, die mitten in Berlin, in Sichtweite des Bundestags von spitzbart-treppen® realisiert wurde. Und die die Handschrift des weltberühmten Architekten Oscar Niemeyer trägt. Niemand Geringerer als sein Büroleiter Jair Valera hat die divenhafte Spindeltreppe intuitiv und stimmig skizziert. Mit den für Niemeyer typischen ausladendem Schwung als  Ausdruck seiner Liebe zu den natürlichen weiblichen Formen. Doch auch hinter dieser scheinbaren barocken Leichtigkeit steckt höchster technischer Anspruch: Denn auch  dieses Treppenwerk aus unbehandeltem  Stahl  verdankt seine anmutige Ästhetik einer komplexen, 3-dimensionalen Verkleidung der Unterseite, die axial verschoben ist. Bei der also die Innenkante des gebogenen Blechs in der Achse 50 mm tiefer liegt als die Außenkante. Und die dadurch wirkt wie ein Kunstwerk. Obwohl sie vor allem eines ist: intelligentes und anspruchsvolles Handwerk.

Kategorie: Alle Beiträge, Architektur & Technik

von

Anja

Zunächst einmal: Treppen sind toll! Im übertragenen Sinne steige ich sie gerne hinauf. Im Alltag laufe sie lieber hinunter. Sie ins rechte Licht zu rücken ist mehr noch als meine Lieblingsaufgabe bei spitzbart – es ist meine Leidenschaft. Die Treppe, der Star, der magisch von meiner Kamera angezogen wird. Das fertige Bild spiele ich PR und Marketing zu. Wie im Volleyball, meiner zweiten Leidenschaft, gehe ich hier strategisch vor. Ich mag klare Linien und Strukturen, wenn ein Stil erkennbar bleibt. Denn auch das ist mir wichtig: Optische Ruhe im Raum. Sichtbare und fühlbare Entspannung. Unruhe kommt ja meist von alleine. Bei mir ganz normal. Mit zwei Kindern – meiner Lieblings-Leidenschaft.

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