Alle Beiträge, Stahl & Leben

Wohnen mit Treppen aus Stahl

… ist nachhaltig und innovativ.

Mit einer Recyclingquote von  100 % ist kein anderer Werkstoff so gut für nachhaltiges und umweltgerechtes Bauen geeignet wie Stahl.

Vor allem im Treppenbau für den Interior-Bereich gewinnt Stahl zunehmend an Bedeutung. Und das aus gutem Grund: Stahl ist hochfunktional, langlebig, zeitlos schön und dank moderner Bearbeitungsverfahren punktgenau formbar.


Nachhaltig und CO2-freundlich

Ob Fahrrad, Waschmaschine oder Dose: Nahezu jedes Produkt aus Stahl hat schon ein oder mehrere Leben hinter sich. Allein in Deutschland werden jährlich 20 Tonnen Schrott wiederverwertet. Und das nicht nur einmal. Denn Stahl lässt sich mehrfach ohne Qualitätsverluste recyceln. So entstehen, laut der Wirtschaftsvereinigung Stahl, aus einer Tonne Stahl nach sechsmaliger Wiederverwertung bis zu vier Tonnen neuer Stahlprodukte. Durch dieses Multirecycling wird hierzulande zudem der Abbau von Eisenerz um rund 1,5 Tonnen pro Jahr vermieden. Und auch Nebenprodukte wie Eisenhüttenschlacken, Eisenoxide und sogar Düngemittel werden dem Materialkreislauf wieder zurückgeführt, unter anderem für den Straßenbau. Zudem wird Stahl heute wesentlich umweltfreundlicher und energieeffizienter hergestellt. So hat sich seit den 1960er Jahren der Verbrauch von Frischwasser um 70 Prozent und der CO2-Ausstoß um rund 60 Prozent reduziert.

Funktional und flexibel

Stark wie Stahl: kaum ein Werkstoff ist so widerstandsfähig und langlebig. Mit aufwändigen  Instandsetzungsarbeiten oder gar einem Austausch einer Stahltreppe aufgrund von Altersschwäche ist eher nicht zu rechnen. Insbesondere wenn die Treppenkonstruktionen bereits bei der Herstellung achtsam mit einem Pflegeöl auf Leinbasis behandelt werden. Ganz ohne Chemie: „Dann bleibt nicht nur die Funktonalität, sondern auch die Wirkung der individuellen Treppendesigns nachhaltig – selbst bei größter Beanspruchung“, so Margit Spitzbart, verantwortlich für Design beim fränkischen Treppenbauer spitzbart treppen®, der sich auf Designtreppen aus Stahl spezialisiert hat.

Dank innovativer Bearbeitungsverfahren mittels Lasertechnologie überzeugt Stahl zudem als hochflexibler Baustoff: Filigrane Treppendesigns sind ebenso realisierbar wie opulente Stufenstatements. „Durch die Festigkeit von Stahl ist auch für mutige Treppenkonstruktionen wie Kragarmtreppen der Materialeinsatz minimal“, so Spitzbart. So liegt die Strahlkraft von Stahl in der ebenso einzigartigen wie umweltbewussten Liaison aus Materialdichte, Konstruktion, Innovation und Design. Dabei liege die Qualität einer Stahltreppe natürlich im Detail. „Die 16 mm dicken Kanten werden bei all unseren Stahltreppen fest verschweißt“, erklärt Spitzbart. So komme es nicht zu dem klapperden Geräusch, das geschraubte Metalltreppen oftmals verursachen und der Auftritt sei dem auf einer Holzstufe sehr ähnlich.

Zeitlos und zeitgemäß

Im Ergebnis sind Treppen aus Stahl in ihrer Optik sehr filigran und wandelbar. Insbesondere der derzeit angesagte Used-Look lässt sich ohne weitere aufwändige Bearbeitungsverfahren realisieren – ganz einfach mit unbehandeltem, rohem Stahl. So spiegeln die effektvollen Kontraste der ursprünglichen Materialschattierungen eine gewisse Natürlichkeit wider. Dennoch wirkt der rostig scheinende Patinaeffekt rau und wild. „Diese Heavy Metal-Effekte sind ästhetische Taktgeber zu bewusst reduzierten wie auch zu eleganten Wohnstilen“, erklärt Spitzbart.

Vor allem sind sie ein verantwortungsvoller Hinweis darauf, dass nicht alles was gebraucht ist unnütz ist, dass weniger manchmal mehr sein kann. Und sie sind sie Ausdruck einer Sehnsucht nach Dingen, die Geschichten erzählen, nach einer Vergangenheit, nach Ecken und Kanten.  Perfekt unperfekt könnte man diesen Zeitgeist nennen, der derzeit das Interoir Design prägt. Und der dennoch zeitlos ist: „Stahl verliert nicht an seiner Ausstrahlung und an Innovationskraft“, so Spitzbart.

Ausgezeichnet und wandelbar

Das sah 2015 auch die Jury des renommierten Stahl-Innovationspreises so. Erstmals gewann eine Treppe aus Stahl den begehrten Preis.  In der Kategorie „Stahl im Bauwesen“ überzeugte die cut it!-Treppe von spitzbart treppen®, Design Max Wehberg. Die außergewöhnliche Treppenkonstruktion wurde aus nur einer einzigen, zirka 10 Millimeter dicken Stahlblechtafel gefertigt. Hierfür wurde die Metallplatte zunächst mit einem Lasercutter zugeschnitten und anschließend in einem mehrstufigen Prozess mit Handhebeln zu einer dreidimensionalen Treppe gebogen. Das Ergebnis: Minimaler Materialeinsatz für zeitloses Stahldesign mit maximaler Wirkung. Und zu 100% made in Germany. Bewusst bezieht spitzbart treppen® den zu verarbeitenden Stahl aus Deutschland.

Auf Wunsch wird diese Wirkung auch mit passender Lackierung erzielt, natürlich unweltschonend auf Wasserbasis und aufgetragen mit einer Rolle: „Das ergibt eine seidenmatte Oberfläche“, erklärt Margit Spitzbart. Egal ob raue Optik oder puristisch-edles Design: Eine Treppe aus Stahl ist nicht nur eine funktionale Raumskulptur. Sie ist Ausdruck eines Lebensstils.  Reduziert auf Form und Funktionalität werden sie zu zeitlosen Begleitern für Generationen – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit.

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von

Anja

Zunächst einmal: Treppen sind toll! Im übertragenen Sinne steige ich sie gerne hinauf. Im Alltag laufe sie lieber hinunter. Sie ins rechte Licht zu rücken ist mehr noch als meine Lieblingsaufgabe bei spitzbart – es ist meine Leidenschaft. Die Treppe, der Star, der magisch von meiner Kamera angezogen wird. Das fertige Bild spiele ich PR und Marketing zu. Wie im Volleyball, meiner zweiten Leidenschaft, gehe ich hier strategisch vor. Ich mag klare Linien und Strukturen, wenn ein Stil erkennbar bleibt. Denn auch das ist mir wichtig: Optische Ruhe im Raum. Sichtbare und fühlbare Entspannung. Unruhe kommt ja meist von alleine. Bei mir ganz normal. Mit zwei Kindern – meiner Lieblings-Leidenschaft.