Alle Beiträge, Treppe & Design

Gemütliches für den Herbst

Die rustikale Treppen(R)evolution:

In einem Haus in Bad Tölz finden zwei Werkstoffe zueinander, die ursprünglicher nicht sein könnten: Holz und Stahl. Dank ihrer unterschiedlichen Materialität entstand ein durchwegs interessantes Spannungsgefüge aus warm und kalt, hart und weich. Und eine moderne Rustikalität, die dem Wunsch der Menschen entspricht, sich mit Dingen zu umgeben die authentisch sind. Und ehrlich.

   

Auf dem ersten Blick ist alles aus Holz: Böden, Decken, Fensterrahmen, Wände, Tische, Sitzgelegenheiten, Regale und sogar die Küche. Holz, wohin das Auge blickt. Bis hinein in den Flur. Dort schmiegt sie sich selbstbewusst nach oben: die Treppe aus unbehandeltem Stahl. Ungeschminkt, mit Ecken und Kanten lehnt sich die Designtreppe des fränkischen Treppenbauers spitzbart-treppen an das stimmige Grundkonzept der Schreinerei Hauf aus dem bayerischen Weßling an. „Die Idee einer Treppe aus Stahl, als Kontrapunkt zur puristischen Raumgestaltung aus Massivholz, stand von Anfang an fest“, so der Schreinermeister Andreas Hauf. Bei den Spitzbarts war er hierfür genau an der richtigen Adresse. Seit vielen Jahren schon haben sich die Treppenbauer mit ihren mehrfach ausgezeichneten Design-Treppen aus Stahl einen Namen gemacht. Und Haufs Vorstellungen einer mondänen Neuinterpretation der bayerischen Gemütlichkeit „einfach top“ umgesetzt.

Modernes Design in anspruchsvoller handwerklicher Ausführung

Und so betritt man den Raum mit seiner Treppe, und hat das Gefühl, das alles stimmt. Gerade wegen der bewusst gewählten Gegensätze, die sich anziehen wie ein Liebespaar. „Die Kombination aus Stahl und Holz ist einfach genial. Hiermit kann man spielen. Man schafft das gewisse Etwas, das den deutlichen Unterschied zu rein rustikaler Gestaltung hervorhebt“, schwärmt Hauf. Für den Holz immer ein moderner Werkstoff ist. Vor allem heute: „Im Möbelbau erkennen wir eine neue Liebe zur Materialität. Es darf gezeigt werden, was es ist“, erklärt der Schreinermeister, der sich auf Inneneinrichtung spezialisiert hat.  Und für den noch eine andere Kombination stimmen muss: die aus modernem Design und anspruchsvoller handwerklicher Ausführung. Gepaart mit der Liebe zum Material.

„Holz können Sie riechen und spüren“

Die für ihn nicht nur in der Verarbeitung eine wichtige Rolle spielt. Sondern vor allem in ihrer unverwechselbaren Wirkung. „Holz“, so Hauf, „ist ein lebendiges Material. Dadurch ist jedes geschaffene Möbel einzigartig. Sie können das Alter erkennen, sie können es riechen und spüren“. Wenn man es so sieht, ist Stahl vielleicht doch nicht so sehr ein Kontrapunkt zum Holz. Schon eher ein Verbündeter. Denn auch die sichtbaren Gebrauchsspuren der Stahltreppe und der Geländer, die die Aufgänge und die Galerie zieren, erzählen ihre ganz eigene Geschichte. Lebendig und ungeschönt reduziert auf das Wesentliche. Und so stehen sie da am Fenster, ein Raum aus Holz, der seine Treppe umarmt, und schauen hinaus aus dem Fenster auf einen Baum. Im Winter, im Sommer. Mal kalt, mal warm. In perfekter Harmonie. Und trotz gegensätzlicher Charakterstärken aus demselben Holz geschnitzt.

Kategorie: Alle Beiträge, Treppe & Design

von

Anja

Zunächst einmal: Treppen sind toll! Im übertragenen Sinne steige ich sie gerne hinauf. Im Alltag laufe sie lieber hinunter. Sie ins rechte Licht zu rücken ist mehr noch als meine Lieblingsaufgabe bei spitzbart – es ist meine Leidenschaft. Die Treppe, der Star, der magisch von meiner Kamera angezogen wird. Das fertige Bild spiele ich PR und Marketing zu. Wie im Volleyball, meiner zweiten Leidenschaft, gehe ich hier strategisch vor. Ich mag klare Linien und Strukturen, wenn ein Stil erkennbar bleibt. Denn auch das ist mir wichtig: Optische Ruhe im Raum. Sichtbare und fühlbare Entspannung. Unruhe kommt ja meist von alleine. Bei mir ganz normal. Mit zwei Kindern – meiner Lieblings-Leidenschaft.