Autor: Margit

Petra Fiebig – Zeichnungen auf Papier und Metall

Ausstellung im spitzbart artforum München – Petra Fiebig –Zeichnungen auf Papier und Metall. Ameisen laufen über Metalltische, zarte Blütenzweige bilden den Gegenpol zu schwerem Stahl. Realisiert werden diese täuschend echten, monochromatischen Effekte durch Schraffurtechnik im Stile der Grisaille-Malerei. Erstmalig präsentiert die Bremer Künstlerin Petra Fiebig ihre plastischen Zeichnungen auf Metall. Tauchen Sie ein, in außergewöhnliche Zeichnungen, Grau in Grau, inspiriert von Dingen und Szenarien, die Menschen um sich sammeln. Vom 13. Oktober bis 13. Dezember 2016 im spitzbart artforum, Leopoldstraße 126, 80802 München. Öffnungszeiten Di-Fr 11-18 und Sa 10-13 Uhr.   Über Petra Fiebig Petra Fiebig befasst sich in Ihrer künstlerischen Arbeit mit dem Erfassen von Identitäten durch die persönlichen Dinge, die sie umgeben. Ihre Werke erzählen von Möbeln, Hausrat, Büchern oder Tapeten. Ihnen allen ist gemeinsam, dass sie die jeweilige Persönlichkeit begreifbar machen – indem sie von individuellen Interessen, Vorlieben, Verbindungen oder Zwängen erzählen. Mehr über Petra Fiebig erfahren Sie hier http://www.petrafiebig.de/ Über die Grisaille-Malerei Mithilfe der Grisaille-Malerei – abgeleitet von dem Französischen Wort „gris“ für „Grau“ – wurden bereits im Mittelalter erste dreidimensionale …

Kragarmtreppen aus Keramik

Accessoires aus Keramik umgab viele Jahre eine ähnliche Aura wie Handarbeiten aus Wolle – derzeit boomen diese Arbeiten aus Naturmaterialien. Wie nie. Sogar bis in die Etagen des modernen Lifestyles hat es Keramik geschafft. Stufe für Stufe. Treppen aus reiner Keramik. Was dahinter steckt? Durchdachte Statik, mutiges Design und zwei, die sich gefunden haben: die Firma Kaminofenkeramik aus Herschbach und wir, die spitzbarts aus Oberasbach. Was wir realisiert haben: Kragarmtreppen mit Stufen aus Keramik – die Keramik+ Treppe. Ist das eine Treppe oder ist das Kunst? Auf den ersten Blick wachsen bei den Kragarmtreppen „Cliffhanger“ die Stufen einfach aus der Wand. Auf den zweiten Blick ist es die „Designoffensive des Materials Keramik“ von Kaminofenkeramik, die sich mit unsichtbaren hochstabilen Stufenträgern zu einer schwebend anmutenden Designtreppe ganz nach Gusto verbindet. Denn realisiert werden kann dieser puristischen Treppentyp mit Stufen aus Keramik in gedeckten Tönen wie auch in Knallfarben – und selbstverständlich in perfekter Symbiose aus Funktionalität und Emotionalität.   Puristische Formensprache – übersetzt jeden Auftritt Ob als Spiel der Kontraste oder als perfekte Harmonie: Die leichte …

Stahl-Innovationspreis für Treppe Cut it!

cut it! rocks it! Das hat uns echt umgehauen: Genau vor einem Jahr hat unsere Schnittguttreppe cut it!, Design Max Wehberg, den Stahl-Innovationspreis 2015 gewonnen. Zur Erinnerung: Seit mehr als 25 Jahren werden mit diesem Preis herausragende Innovationen der Stahlanwender ausgezeichnet. Unter 13 Projekten in den vier Kategorien „Produkte aus Stahl“, „Forschung und Entwicklung“, „Stahl im Bauwesen“ und „Stahl-Design“ sowie in der Sonderkategorie „Klimaschutz mit Stahl“ hat unsere heavy metal-Treppe cut it! die Kategorie „Stahl im Bauwesen“ gerockt  – aber sowas von!   Nackt und nachhaltig Allein die pure Nacktheit des puristischen Designs der innovativen Treppenkonstruktion aus  Heavy Metal war es aber noch nicht, die die Jury überzeugt hat. Vielmehr war es der rhythmische         Mix aus Material, Materiaverbrauch und natürlich der Sound der bislang einzigartigen Konstruktion, der schlussendlich den richtigen Ton getroffen – und gewonnen hat. Taktgeber hierfür war der Hamburger Designer Max Wehberg. Seine Idee: den Überraschungseffekt verspielter  Pop-up-Grußkarten, aus denen beim Öffnen ein dreidimensionales Wow entspringt, auf eine nahezu tonnenschwere Treppe aus purem Stahl zu übertragen. Die Mache: Eine etwa 10 Millimeter dicke …

Pure Lust am Lüster – Treppe Zigzag für Windfall GmbH

Ist das kitschig? Nein. Vielmehr ist es ein geheimnisvolles Spiel zwischen den Momenten. Eingefangen vom Lichterschein, umhüllt von einzelnen, filigranen  Kristallelementen, die als schillerndes Ensemble zu einem der zeitgenössischen  Lüster der Designer Clarissa Dorn und Roel Hagemanns von WINDFALL wachsen. Ihr schöpferisches Zuhause: die Ateliers der Akademie der Künste in München. Ihr monumentales Pendant: eine ZigZag Treppe aus unbehandeltem Stahl. Wie geht das denn? Die Treppe: ist wie sie ist. Die Lüster: scheinen in aller Pracht. Mainstream-mäßig würde man sagen: Klassik trifft Moderne. Die Intention der ästhetisch anspruchsvollen Kristall Designer aus dem königsverliebten Bayern   hat aber weitaus mehr Pepp: So seien ihre Lüster schon immer ein wenig „classic with a twist“. Warum also nicht noch ein wenig mehr Bewegung in den Raum bringen, ihm dabei noch ein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken? Durch einen Kontrast, der ehrlicher nicht sein könnte, dem man sein Alter ansieht, seine Falten in Form rostiger Patina und sichtbarer Nähte vom Schweißen, von Arbeit von kräftigen Händen, die zupacken. Vom Leben also. Erst bodenständig, dann geht’s hinauf, ganz leicht, Stufe für Stufe. …

Buntes Wunder: das little ART-Projekt

Es gibt Projekte, da überlegt man nicht lange. Da ist man Feuer und Flamme und einfach dabei. Wie bei dem little ART-Projekt der Kunstpädagogin Elena Janker. Die Idee: Unabhängig von ihrer Herkunft, dürfen Kinder in einem geschützten Raum ihre Kreativität leben – und sich im Spiel der Farben ein Bild von ihren Gefühlen und oft auch sehr bewegten Geschichten machen.   108 Länder beteiligen sich mittlerweile an diesem Projekt zur Stärkung oft traumatisierter Kinder und ihrer Persönlichkeit. Seit 2013 treffen sich auch im Dachgeschoss des Münchner Künstlerhauses Schulklassen und Fördergruppen im „Utopia Space“ – einem künstlerischen Frei-Raum der Ideen – Werkstoffe inklusive. Und auch wir sind drin und haben uns einfach in das Projekt hineingespindelt. Kleine große Sache Mit schwungvoller Leichtigkeit wurde in dem Workshop-Raum von little ART im Münchner Künstlerhaus am Lenbach-Platz ein weiterer künstlerischer Akzent gesetzt: in Form einer Treppe zur Erschließung einer kleinen Galerie. Transparent sollte sie sein und bewusst schwerelos, aber auch dynamisch, lebendig und stark. Das Ergebnis: eine schwungvoll-filigrane Tragwerktreppe mit der Silhouette einer Spindel. Dynamisch und mit Leichtigkeit  spindelt …