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Ausstellung:
Naturliebe –
erneuerbare Haltungen

Im Rahmen der Ausstellung „Naturliebe – erneuerbare Haltungen“ zeigt Mireille Jautz ihre Installation „Wachsen“, bei der sie von Woche zu Woche das zeichnet, was sie ihr aus der Natur mitbringen. Aktion findekunst.

4. August bis 15. Oktober 2017
Künstlerverein Walkmühle,
Bornhoferweg 9, 65195 Wiebaden

Öffungszeiten der Ausstellung:
MI und FR: 17 – 20 Uhr
SA: 14 – 19 Uhr
SO und feiertags: 11 – 19 Uhr

Termine der Live-Zeichenaktion Wachsen:
FR 4.8. + FR 11.8. ab 17 Uhr,
SA 19.8. ab 14 Uhr,
SO 27.8. ab 11 Uhr,
SA 2.9. ab 14 Uhr,
MI 6.9. ab 17 Uhr,
SA 16.9. ab 14 Uhr,
SA 23.9. ab 14 Uhr,
MI 4.10. ab 17 Uhr.


Alles was lebt und wächst verändert dabei seine Form, es lebt, wird größer, stärker, bewusster und älter. Es wird, und es vergeht auch wieder.
Diese Lebendigkeit einzufangen, ist eine Kunst.
Es gilt, etwas in einem Werk zu verewigen, das uns unser Leben selbst begreifbar macht. Immer wieder versuchten Künstler vergangener Jahrhunderte, den Augenblick einzufangen; die Momentaufnahme des Lbenes so realistisch wie möglich aber dennoch Stillstand einzurahmen.

Mit meinem Projekt möchte ich den Augenblick überwinden und das Eigentliche des Lebens einfangen: seine Veränderlichkeit, sein Strömen und Fließen, sein Wachsen. Meine Kunst verändert sich. Sie wächst durch die Impulse der Besucher; sie wächst mit meiner gezeichneten Reaktion, und sie wächst mit der Betrachtung des Gesamtwerkes weiter.

Meine Kunst entwickelt aich in einem Gewächshaus. Besucher bringen einen natürlichen Gegenstand aus der Umgebung, einen Stock oder einen Stein, ein Blatt oder eine Blüte, Rinde oder Reisig, Kraut oder Kastanie. Sie pflanzen es als findekunst zusammen mit einem Steckbrief in ein Glas. Ich lasse mich vom Steckbrief inspirieren, mache Zeichnungen von den gesammelten Fundstücken und hänge sie Blatt für Blatt in das Gewächshaus. So wuchern die Scheiben des Gewächshauses mit den Zeichnungen zu, während sich findekunst mehr und mehr auf seinem Boden ausbreitet.

Hier können sie  virtuell verfolgen, wie die Kunst wächst, atmet, lebt.

 

 

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von

Anja

Zunächst einmal: Treppen sind toll! Im übertragenen Sinne steige ich sie gerne hinauf. Im Alltag laufe sie lieber hinunter. Sie ins rechte Licht zu rücken ist mehr noch als meine Lieblingsaufgabe bei spitzbart – es ist meine Leidenschaft. Die Treppe, der Star, der magisch von meiner Kamera angezogen wird. Das fertige Bild spiele ich PR und Marketing zu. Wie im Volleyball, meiner zweiten Leidenschaft, gehe ich hier strategisch vor. Ich mag klare Linien und Strukturen, wenn ein Stil erkennbar bleibt. Denn auch das ist mir wichtig: Optische Ruhe im Raum. Sichtbare und fühlbare Entspannung. Unruhe kommt ja meist von alleine. Bei mir ganz normal. Mit zwei Kindern – meiner Lieblings-Leidenschaft.

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